wundersam schafft Erfahrungsräume, in denen Wahrnehmung, Kunst und Natur zu einem offenen Dialogfeld verschmelzen. Diese Praxis wirkt über den künstlerischen Rahmen hinaus und berührt Fragen, die für Gemeinwohlökonomie, Stadtentwicklung und gesellschaftliche Transformation zentral sind: Wie wollen wir künftig zusammenleben? Wie kann Natur als Partnerin begriffen werden? Indem das Projekt feine Resonanzräume im urbanen und ländlichen Kontext eröffnet, trägt es zu einer Kultur bei, die Verbundenheit, Achtsamkeit und schöpferische Mitgestaltung ins Zentrum stellt.
„Wir brauchen das Wundersame (…) als Erfahrungen, die wir auf neuen Wegen machen können, die uns zu einer unerwarteten, unerschöpflich reichhaltigen und
zu neuen Ausdrucksweisen inspirierende Resonanz mit unserer Umwelt führen können; die uns dazu veranlassen können, diese Umwelt und auch uns selbst als darin eingebettet auf eine nachhaltige, sie
und uns selbst erhaltende Weise zu behandeln.“
Prof. Uwe
Voigt, Lehrstuhlinhaber Analytische Philosophie, Universität Augsburg
„Als besondere Stärke empfinde ich, wie Barbara Kasturas Kunst den derzeit so zerrütteten Bezug zur lebendigen Mitwelt adressiert, ohne in irgendeiner
Weise moralisch oder didaktisch zu werden. Im Gegenteil: Die Texte, Zeichnungen, Performances entspringen dem Bedürfnis, liebevoll, einladend an eine vergessene, verlorene Beziehung zu erinnern.
Das Verschwistern mit dem Lebendigen als Zugewinn an Schönheit und Freude. Ein wohltuend authentischer Eigensinn, spielerisch im Dienst des Lebendigen. Ich empfinde es als eine Ehre für die
Erdfest-Initiative, dass Barbara Kastura ihr Werken und Wirken damit verbindet.“
Dr. Hildegard Kurt, Nachhaltigkeitsforscherin, Philosophin und Mitbegründerin
der Erdfest-Initiative
Der Projektraum wundersam wirkt als Impulsgeber für sensible und freundschaftliche Weisen, in der Welt zu sein. Anders denken und fühlen, eine lebbare Zukunft zu gestalten. Die Forschung.